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die Frage, ob die Beschaffung der Samenspende über eine Samenbank oder über eine geschieht. Samenbanken sind mit hohen Kosten verbunden, jedoch sind ärztliche Checks und nette leute kennenlernen online alle Formalien mit dem Spender geregelt, ohne dass sich das Kinderwunsch Paar darum kümmern muss. Soll es ein privater Samenspender sein, müssen Untersuchungen privat geregelt werden. Doch fallen die hohen Kosten weg, welche bei der Nutzung einer Samenbank entstehen. Viele Samenbanken (und ) lehnen die Zusammenarbeit mit alleinstehenden Frauen flirten mit dem ex ab. Alternativ zu Samenbanken oder Kinderwunschkliniken in Deutschland bietet das benachbarte Ausland günstigere und liberalere Alternativen. Doch fallen auch hier Kosten an, die das Finanzlimit vieler Menschen übersteigt. Paare, für die Zahlungen im Tausender-Bereich nicht in Frage kommen, finden in der privaten Samenspende eine Möglichkeit, ihren Kinderwunsch ohne Schuldenberge zu erfüllen. Auch alleinstehende Frauen, die unerfüllter Kinderwunsch belastet, können flirten met mannen hoe hier glücklich werden.

 

Private Spermaspender finden?

Wenn Samenbanken und Kinderwunsch-Kliniken nicht in Frage kommen, kann ein privater Spermaspender eine gute Lösung sein. Es ist wichtig, dass Sie die, welche nun anfallen, nicht vernachlässigen! Auch wenn Sie einen Samenspender aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis ausgewählt haben – lassen Sie diese Untersuchungen durchführen! In vielen Fällen treten keine „offensichtlichen“ Beschwerden auf. Es gibt sogar Geschlechtskrankheiten, die ohne Symptome verlaufen! Und wer kann „einfach mal so“ sagen, wie es um seine Spermienqualität oder Spermienquantität steht? Weiter steht jedoch auch die Frage nach einem YES oder einem NO Spender bei privater Spermaspende im Raum. Deutsche Samenbanken lassen nur YES Spender zu, im Ausland gibt es auch NO Spenden – als Spermaspenden, welche die totale Anonymisierung des Spenders zulassen.

 

Kontakt zum privaten Spermaspender

Bei einer privaten Spermaspende haben Sie zumindest bis zur Spermaübergabe Kontakt. Da sie den biologischen Vater des Kindes selber auswählen, können Sie auch entscheiden, ob dieser eventuell Kontakt zum Kind haben soll. Auch müssen Sie sich Gedanken um Fragen der Vaterschaft machen. Bei alleinstehenden Frauen ist dies für den Spermaspender ein Risiko, da er nach deutschem Recht zu Unterhaltszahlungen verpflichtet – wenn diese eingefordert werden. Bei Paaren kann die Adoption durch den „sozialen Vater“ erst nach der Geburt des Kindes geschehen. Somit geht der Spermaspender 9 Monate „Risiko“ ein. Verträge über Adoptionen nach der Geburt haben keine, da nach deutschem Gesetzt niemand zu einer Adoption gezwungen werden kann. Spermaspende basiert also zu einem Großteil auf gegenseitigem Vertrauen!

 

Samenbank für Alleinstehende

Nicht alle Samenbanken verweigern alleinstehenden Frauen ihre Dienste. Die SEJ Samenbank in Berlin zum Beispiel verkauft Spendersamen an alleinstehende Frauen. Allerding wird der Spendersamen nur an gynäkologische Praxen verschickt. Somit ist ein Frauenarzt von Nöten, der mit Ihnen zusammenarbeitet.
Informationen finden Sie unter

 

Privater Samenspender - wo finden?

Wenn Sie sich für eine private Samenspende entschieden haben, fehlt meist nur noch ein grundlegender Teil der Geschichte: der Samenspender. Wenn sich niemand aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis findet, muss Kontakt zu fremden Menschen aufgenommen werden. Das Internet bietet hier effektive und seriöse Möglichkeiten, den passenden Spender zu finden.
Samenspender gesucht? Kontakt über

ist eine weitere Online-Plattform, auf der sich Menschen mit Kinderwunsch und bereitwillige Spermaspender finden können.

 

Anzeigen in Zeitschriften und Magazinen

Chiffre Anzeigen können natürlich auch über klassische Printmedien aufgegeben werden. Da die Nutzung dieses Anzeigenwegs Anonymität bewahrt, ist dies auch in Lokalzeitungen flirten met mannen hoe möglich, ohne gleich Gesprächsstoff der gesamten Stadt zu werden. Da inzwischen auch viele kleine Blätter Online-Anzeigenschaltung ermöglichen, muss man meist noch nicht einmal persönlichen Kontakt mit den Zuständigen der Zeitung aufnehmen.

Anya Steiner hat selbst mithilfe einer Samenspende ein Kind bekommen. Die 45-Jährige arbeitet als Lektorin und betreut ein Internet-Forum für Frauen, die zwar ein Kind haben möchten, aber keinen passenden PartnerAnya Steiner hat selbst mithilfe einer Samenspende ein Kind bekommen. Die 45-Jährige arbeitet als Lektorin und betreut ein Internet-Forum für Frauen, die zwar ein Kind haben möchten, aber keinen passenden Partner

Anya Steiner hat selbst mithilfe einer Samenspende ein Kind bekommen. Die 45-Jährige arbeitet als Lektorin und betreut ein Internet-Forum für Frauen, die ein Kind haben möchten, au...ch wenn der passende Partner fehlt

Quelle: Ch. Links Verlag flirten via whatsapp voorbeelden

Frauen ohne passenden Partner stellen sich irgendwann die Frage, ob sie weiter auf den Richtigen warten wollen oder alleine Kinder großziehen. Die Samenspende eröffnet ihnen ganz neue Perspektiven.

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Das Gemeine an der Natur ist, dass Frauen irgendwann keine Kinder mehr bekommen können. Ab einem gewissen Zeitpunkt ist Schluss mit der Eizell-Reserve. Frauen ab Mitte 30 wissen das. Doch was tun, wenn der richtige Mann fehlt? Weiter auf einen Partner warten, auch auf die Gefahr hin, dann zu alt fürs Kinderkriegen zu sein?

Immer mehr Singlefrauen entscheiden sich deshalb, alleine eine Familie zu gründen – entweder durch oder die Aufnahme eines, aber die meisten werden mithilfe einer Samenspende schwanger. Auch bei der Berliner Autorin Anya Steiner war das der Fall. Im Alter von 36 Jahren beschloss sie, sich lieber erst einmal um ein Kind statt einen Mann zu kümmern.

Heute ist Anya Steiner Mutter einer Tochter, 45 Jahre alt und betreut ein für Singlefrauen, die vor ähnlichen Entscheidungen stehen. Sie hilft ihnen dabei, dem Wunschkind näher zu kommen. In ihrem neuen Buch „Mutter, Spender, Kind“ (Ch. Links Verlag, 16,90 Euro) schildert sie, wie alleinstehende Frauen überhaupt an eine Samenspende gelangen können, mit welchen Vorbehalten und Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben – und warum die Erkenntnis, dass für ein Kind nicht unbedingt ein Partner notwendig ist, so befreiend wirkt.

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Die Welt: Wer Ihr Buch liest, könnte das Gefühl bekommen, Männer seien überflüssig geworden?

Anya Steiner: Keineswegs. Ein Kind wird nie ohne Mann entstehen können. Der hauptsächliche Grund, warum sich Frauen für den Weg entschieden haben, auch als Single eine Familie zu gründen, ist nicht der, dass sie keine Männer mögen oder Männer unwichtig finden. Es ist vielmehr so, dass sie einen Kinderwunsch haben, aber keinen Partner, der diesen mitträgt.

Die Welt: Das heißt, die Frauen hatten keine andere Wahl?

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Steiner: Diese Frauen kommen irgendwann an den Punkt, an dem sie sich überlegen müssen: Ist der Kinderwunsch so wichtig, dass ich andere Möglichkeiten in Betracht ziehe oder muss ich mich davon abhängig machen, mit jungs schreiben flirten dass ich – solange ich noch Kinder bekommen kann – einen Mann finde, der da mitmacht. Und einige sagen sich dann: Gut, für den Kinderwunsch habe ich nur eine begrenzte Zeit, für eine Partnerschaft theoretisch immer. Also gehe ich erst einmal den Kinderwunsch an. Und wenn es sich gut trifft, begegne ich dem Mann immer noch später.

Die Welt: Sie haben geschrieben, dass es für Sie selbst eine sehr befreiende Erkenntnis war, dass man Kinderwunsch und Partnerschaft voneinander getrennt angehen kann.

Steiner: Viele Frauen sind jahrelang in dieser Stresssituation, dass sie ein Kind möchten, aber trotz vieler Dates keinen Partner finden oder einen Partner haben, der sagt: vielleicht später mal. Und man weiß nicht so richtig, wann dieses später oder vielleicht sein wird. Wenn man dann zu der Erkenntnis kommt, dass sich das voneinander entkoppeln lässt, dann nimmt das diesen Druck raus und bietet neue Möglichkeiten. Die Frauen können sich neu überlegen, was sie möchten – ohne dass sie sich von einem anderen Menschen abhängig machen müssen.

Die Welt: Das sagt sehr viel über den Zustand heutiger Partnerschaften aus.

Steiner:  Wir sind heute alle stärker von unseren eigenen Wünschen geprägt. Jeder Partner hat seine eigenen Ziele, seine eigenen Prioritäten. Wir sind viel weniger bereit, Kompromisse einzugehen – nur um eine heile Familie zu spielen. Jedem ist wichtig, den eigenen Lebensentwurf umzusetzen.

Die Welt:  Um sich dann einen Kindsvater aus dem Katalog aussuchen zu können?

Steiner: Das ist oft eine Unterstellung, die den Frauen gemacht wird, wenn sie zur Samenbank gehen: dass sie ein Designer-Baby bestellen. Das würde ich völlig verneinen. Wenn Frauen sich an eine Samenbank wenden, dann ist das für die meisten ein Mittel zum Zweck, ihr Ziel zu erreichen.

Die Welt: Warum dann kein One-Night-Stand, sondern die komplizierte Variante?

Steiner: Die Frauen, die ein Kind möchten und eine Samenspende in Anspruch nehmen, wollen nicht lügen. Und sie wollen ihrem Kind auch eine andere Entstehungsgeschichte vermitteln. Sie wollen nicht sagen: Ich war betrunken und wusste nicht, was ich tat. Oder: Ich war zu doof zum Verhüten. Nein, sie möchten ihrem Nachwuchs sagen können: Du warst ein Wunschkind, ich habe sehr viel dafür getan, um dich zu bekommen. Das ist eine Frage des Respekts gegenüber dem Kind, aber auch dem Mann.

Die Welt: Dieser Alleingang hat aber auch eine Kehrseite: Die Frauen tragen dann die Verantwortung ganz allein.

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Steiner: Auf jeden Fall. Aber sie sind deutlich besser vorbereitet, als so manche Alleinerziehende, die ein Kind in einer Partnerschaft bekommen hat, die dann plötzlich zerbricht.

Die Welt: Warum?

Steiner: Singlefrauen überlegen sehr genau vorher, ob sie ein Kind bekommen können. Sie haben Respekt vor der Aufgabe und wissen, dass es schwierig wird. Sie fragen sich, ob sie das finanziell, psychisch, organisatorisch schaffen. Sie setzen sich ja auch intensiv damit auseinander, was für eine Samenspende sie verwenden wollen, also zum Beispiel eine anonyme Spende oder eine, bei der das Kind später die Möglichkeit hat, den Vater kennenzulernen. Oder suchen sie sich lieber jemanden – zum Beispiel aus dem Freundeskreis –, der aktiv eine Vaterrolle ausfüllen möchte?

Die Welt: Mit welchen Schwierigkeiten muss eine Singlefrau rechnen, die eine Familie gründen möchte?

Steiner: Viele empfinden es als anstrengend, dass die rechtliche Lage in Deutschland so ungeklärt ist. Es gibt zum Beispiel Richtlinien der Bundesärztekammer, die besagen, dass Ärzte eine künstliche Befruchtung nur bei verheirateten Paaren durchführen sollen. Dann liegt reiche frau sucht mann mit führerschein es im Ermessen des Arztes, wie er das auslegt. Viele Ärzte lehnen es deshalb ab, alleinstehende Frauen zu behandeln. Gerade nach solchen Erfahrungen fühlen sich Frauen nicht ernst genommen in ihrem Kinderwunsch.

Die Welt: Sie schreiben in Ihrem Buch auch über das Problem, dass Ämter bei Spenderkindern Schwierigkeiten wegen des Unterhalts machen.

Steiner: Ja. In Deutschland ist es so, dass der Verursacher einer Schwangerschaft unterhaltspflichtig ist. Da kommen dann schnell Fragen auf, was denn nun der Samenspender ist oder der Arzt, der eine künstliche Befruchtung durchgeführt hat – wer von beiden ist für die Schwangerschaft verantwortlich und müsste theoretisch verklagt werden? Oder doch der Samenspender, obwohl ihm vorher zugesagt wurde, dass er mit keinerlei Konsequenzen zu rechnen hat? Da gibt es keine Klarheit. Die Politik hinkt dem ganzen Thema hinterher, ohne der Realität Rechnung zu tragen.

Die Welt: Wie erklären Sie Ihrem eigenen Kind, wie es entstanden ist?

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Steiner: Mein Kind ist jetzt sechs Jahre alt. Und natürlich sprechen wir darüber. Ich erkläre meiner Tochter dann immer, dass ich gerne ein Kind wollte, aber keinen Papa hatte, der auch gerne ein Kind wollte. Deshalb habe ich jemanden gefragt, der mir geholfen hat. Mit diesem Tenor beginnen die meisten Aufklärungsgespräche, also dass es einen Menschen gab, der geholfen hat, den Wunsch der Mama umzusetzen. Aber dass dieser Mann kein Papa im herkömmlichen Sinn ist, weil er kein Papa ist, der ein Kind aus der Kita holt oder mit seinem Kind spielt.

Die Welt: Würden Sie noch mal so ein Kind bekommen?

Steiner: Klar.

Die Welt: Auch mit Ihren heutigen Erfahrungen?

Steiner: Es ist möglicherweise leichter, gemeinsam eine Familie zu gründen. Aber ich würde auf jeden Fall immer wieder ein Kind bekommen. Ich hätte gerne noch mehr Kinder, aber ich habe leider zu spät angefangen.

Berlin -

Mein Name ist Stephanie, ich bin 40 Jahre alt, Single und kinderlos – und es ist nicht das, was ich für mich selbst wollte.“ Es ist eine andere Form von Coming-out, von dem berichtet. Denn es handelt sich um einen Satz, der gleich zwei gesellschaftliche Tabus enthält: Die Anglo-Schweizerin aus Lausanne ist eine – ungewollt – alleinstehende Frau, die – ungewollt – kinderlos geblieben ist.

Zusammengenommen erhöhen sie die Schamgrenze, darüber zu sprechen, für Booth deutlich: Wenn eine Frau schon keine Kinder hat, so das Klischee, dann wohl aus voller Überzeugung oder womöglich, weil es körperlich nicht möglich war – aber einfach, weil die Lebensumstände es nicht zuließen?

Viele Gründe für Kinderlosigkeit

Frauen, die dieses Schicksal teilen, haben oft große Probleme, darüber zu sprechen. Das offenbart die, der sich auch Stephanie Booth angeschlossen hat. Die Londonerin Jody Day, 50 Jahre alt, Single und kinderlos, hat die Community ins Leben gerufen, um zu zeigen, dass es viele Gründe für eine Frau geben kann, kinderlos zu sein – und dass der gesellschaftliche Druck, der auf ihr lastet, enorm hoch ist.

Die Community startete sie im Jahr 2011, wie sie schreibt, um „childless-by-circumstance-women“ zu unterstützen, also Frauen, die aus welchen Umständen auch immer, kinderlos geblieben sind. Eine von fünf Frauen in Großbritannien, in Australien und auch in den USA werde 45, ohne ein Kind geboren zu haben. Die Tendenz ist steigend. Und das gilt auch für Deutschland.

Hinter jeder kinderlosen Frau steht eine andere Geschichte: „Der Raum namens Kinderlosigkeit hat viele Türen“, heißt es bei Gateway Women, nicht nur die mit der Aufschrift „wollte keine“ oder „konnte keine bekommen“. Stellvertretend für die vielen unterschiedlichen Gründe zählt Day auf ihrer Website 50 davon auf.

Immer mehr Frauen bleiben kinderlos: Von den Frauen, die 1935 geboren wurden, hatten noch neun Prozent keine Kinder. Im Jahrgang 1960 sind es schon 26 Prozent. Schätzungen zufolge sind es bei der heutigen Elterngeneration bis zu 30 Prozent.

Die Gründe dafür, warum Frauen kinderlos bleiben, sind vielfältig.

Hilfe für Betroffene gibt es in Deutschland u. a. beim Beratungsnetzwerk Kinderwunsch Deutschland (), einem Zusammenschluss psychosozialer Berater.

Im Internet findet sich u. a. das umfangreiche Leseangebot der britischen Community Gateway Women, gegründet von der Londonerin Jody Day. Sie hat auch ein Buch zum Thema geschrieben. Es heißt „Rocking the life unexpected“ (leider bislang nur auf Englisch).

Lesenswert auf jeden Fall: das Buch „Ungestillte Sehnsucht. Wenn der Kinderwunsch uns umtreibt“ von Millay Hyatt (Links-Verlag).

Hilfreich auch: das Buch „Der Traum vom eigenen Kind – Psychologische Hilfen bei unerfülltem Kinderwunsch“ von Heike Stammer und Tewes Wischmann (Kohlhammer).

Sie sind vielfältig: Ob man nun ab Mitte 30 keinen Partner finden konnte, oder ob der Partner, mit dem man während der fruchtbaren Jahre zusammen war, keine Kinder wollte, oder ob man es sich nicht leisten konnte, allein ein Kind großzuziehen, oder ob man während der fruchtbaren Jahre sehr oft krank war. Doch so vielfältig die Gründe sind, so gering ist die gesellschaftliche Akzeptanz für dieses Schicksal. „Ich habe Gateway Women ins Leben gerufen, um unsere Isolation zu beenden“, schreibt Jody Day, „und einen sicheren Ort zu schaffen, an dem wir über unseren Schmerz und unsere Trauer sprechen können.“

Dass diese Erfahrung tatsächlich in die soziale Isolation führen kann, weiß Tewes Wischmann, Dozent am Institut für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg, nur zu gut. Er beschäftigt sich seit Jahren mit den Nöten von ungewollt Kinderlosen. Die Situationen, mit denen die Frauen am Arbeitsplatz, im Freundeskreis oder in der Familie konfrontiert würden, seien oft nur schwer auszuhalten, sagt Tewes Wischmann. Manche würden sich kaum noch auf Familienfeste mit vielen Neffen und Nichten trauen. Wenn die Eltern und Geschwister bei jedem neuen Zähnchen des Neffen aus dem Häuschen sind, aber angesichts des eigenen kinderlosen Lebens kaum Emotionen zeigen, könne das sehr wehtun.

Irgendwann vom Traum lösen

Und es sind nicht nur die Eltern, die Druck machen, wie viele betroffene Frauen berichten, sondern auch die Freunde, die vermeintlich gute Ratschläge geben oder Trost spenden wollen und stattdessen verletzen. „Es ist ja noch Zeit“, heißt es dann oder „Was die Medizin nicht alles möglich macht“. Gerne gesagt wird auch: „Kinder sind ja auch anstrengend, sei doch froh, dass du so viel Freiraum hast.“ Und beliebt ist ebenfalls der Satz: „Wenn du bislang keine Kinder bekommen hast, wolltest du unterbewusst bestimmt auch keine.“

Um solche oder ähnliche Kommentare zu vermeiden, geben Betroffene, das weiß Tewes Wischmann, oft vor, sie hätten sich bewusst gegen Kinder entschieden. Das aber erzeugt zusätzlichen Stress, denn vielen Frauen könnte es eigentlich helfen, mit jemandem über ihre Situation zusprechen – nur mit Ratschlägen sollten sich Freunde und Familienangehörige zurückhalten, wie der Psychologe erklärt. Betroffene sollten wiederum offen sagen, dass ihnen derartige Kommentare nicht weiterhelfen. Ungewollt kinderlose Frauen sollten sich außerdem unbedingt klarmachen, dass sie keine Exotinnen sind, und sich im Freundeskreis oder in der Familie an Frauen orientieren, denen es ähnlich geht.

Für viele betroffene Frauen komme schließlich der Punkt, an dem es besser sei, mit dem Kinderwunsch abzuschließen und die Situation zu akzeptieren, statt sich weiterhin unter Druck zu setzen, sagt der Psychologe. Hier könne auch das Beratungsnetzwerk Kinderwunsch Deutschland helfen, das Experten vermittelt, die beim Abschied vom Kinderwunsch unterstützend zur Seite stehen.

In bestimmten Fällen sei auch eine Psychotherapie sinnvoll, rät Wischmann. Wenn Frauen das Kind, das sie nie bekommen haben, zu Grabe tragen, sei das für die Betroffenen schließlich ähnlich wie der Tod eines nahen Angehörigen. Die Trauer und der Schmerz seien vergleichbar. Allerdings könne man den Schmerz durch Trauerarbeit überwinden.

Alternativen suchen

Hilfreich sei es auch, sich nicht erst andere Lebens-Perspektiven zu suchen, wenn klar sei, dass man tatsächlich kinderlos bleiben werde, rät der Experte. Wenn ein Kind der einzige Lebenstraum sei, den man habe, sei es umso schlimmer, wenn er sich nicht erfülle. „Stattdessen sollten Frauen frühzeitig nach Alternativen für ein sinnvolles und erfülltes Leben suchen und einen Plan B oder Plan C entwickeln“, so Wischmann. Manchen Frauen helfe es etwa, sich beruflich neu zu orientieren oder eine Auszeit zu nehmen.

Gateway-Women-Gründerin Jody Day hat sich dazu entschlossen, die Energie, die sie andernfalls wohl für eine eigene Familie gebraucht hätte, in ihre Lobby-Arbeit für kinderlose Frauen zu stecken, wie sie im Guardian berichtet. „Es wird Zeit, dass wir eine Stimme bekommen“, sagt Day. „Schließlich werden wir immer mehr.“

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3 Comments

Zahra Doejune 2, 2017
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