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Beziehungslosigkeit macht krank, Orgasmuslosigkeit etwa nicht?

Wie Sie wissen bin ich gelernter Sexualmediziner, vor diesem Hintergrund betreibe ich auch diese Homepage. Wir Sexualmediziner glauben, dass unser Metier die wichtigste Sache der Welt ist erster satz zum kennenlernen und das ist sicher nicht übertrieben. Die Sexualmedizin definiert sich aus mehreren Denkmustern, sogenannten Paradigmen:

1. Nichts ist so wichtig für das Lebensglück wie eine Beziehung. Das steht außer Streit.

2. Nichts ist so wichtig für das Gelingen einer Beziehung wie Sexualität. Auch das stimmt, vorausgesetzt "Sexualität" wird breit genug definiert. Wohlgemerkt: für uns ist "Sexualität" nicht bloß ein Synonym für Geschlechtsverkehr. Ganz im Gegenteil...UNSERE Sexualität geht viel tiefer als ein paar Zentimeter, sie geht unter die Haut...denn unter der Haut sind wir alle gleich!

3. Daraus lässt sich ganz leicht erkennen, dass Sexualität über die Beziehungszufriedenheit und somit auch über das Lebensglück entscheidet.

So weit so gut...!

Alle drei Paradigmen haben sich in der täglichen Praxis bewährt, zum Teil mit erstaunlicher Vehemenz und Präzision. Die Tätigkeit des Sexualmediziner bestätigt sich aus der Arbeit mit den Patienten, und ganz egal ob Mann oder Frau, ob reich oder arm, Lebensglück ist am ehesten aus einer (glücklichen) Partnerschaft zu beziehen. Somit stimmt es auch, dass Beziehungslosigkeit krank machen kann.

Nochmals: so weit so gut...!  Doch jetzt kommt`s: Sexualmediziner haben das Paradigma von der krankmachenden Beziehungslosigkeit noch erweitert, um das Paradigma der nicht krank machenden Orgasmuslosigkeit!

Beziehungslosigkeit macht also krank, Orgasmuslosigkeit nicht?! Diese Ansicht ist der Stein meines Anstosses, denn dieses Paradigma kann ich nicht "unterschreiben".


Macht Orgasmuslosigkeit krank?

Dass "Beziehungslosigkeit krank machen kann " ist akzeptiert, dass "Orgasmuslosigkeit nicht krank macht" wird von mir in Frage gestellt, wenigstens bei den Männern. Hier gilt ganz im Gegenteil: "Use it or lose it!", was soviel heisst "Wer rastet der rostet!"

Der Rat zur Asexualität, zur Enthaltsamkeit, ist für die Männer ein trojanisches Pferd. Im Glauben, sich etwas Gutes zu tun, schaden sie sich; und...setzen sich der Gefahr aus, sich ihrer eigenen Männlichkeit zu berauben. Hier höre ich schon einen Teil meiner Leser sagen "Was ist schon Männlichkeit!?" und ich sehe mich schon Emails lesen mit der vorwurfsvollen Frage nach dem Sinn solcher Beschwörung "männlicher Tugenden".

Doch ICH bekenne mich zu der leicht beweisbaren These, dass Männer eben "anders" sind, anders als Frauen. Und das ist so gewollt und soll auch so bleiben, denn dieses Spiel zwischen den Geschlechtern namens Erotik ist doch das Salz in der Suppe des Lebens. Es nährt die Neugier am anderen Geschlecht, und genau diese Neugier ist der Motor der Lebenslust, und genau diese Lebenslust ist der Sinn des Lebens. Männer sollen Männer sein, sie definieren sich über ihre Sexualität und ihre Erektion.

Für die männlichen Sexualfunktionen gilt "Use it or lose it!" und auch dies unterscheidet die Männer von den Frauen.

Das Aufreten sexueller Störungen nach längeren Pausen in der Sexualität nennt man in der Männermedizin "Witwersyndrom". Da kommt ein Mann mittleren Alters in meine Praxis, erzählt, dass er vor einigen Jahren seine Frau verloren habe (durch Tod oder Scheidung), dann war da der Schock der plotzlichen unwiderruflichen Trennung, da denkt man an alles nur nicht an Sexualität, jetzt aber, jetzt gibt es eine "Neue", man habe sich frisch verliebt. Dieser an sich positive Aspekt wird getrübt durch den Umstand, dass "es" nicht mehr funktioniert. Die Folge dieses Erektionsdefizits ist Leistungsdruck und Angst auch diese Frau wieder zu verlieren, die man doch so bitter nötig hätte um wieder zur alten Form aufzulaufen, wieder einmal so richtig gut drauf sein zu können. Allzu lang hat diese Zeit der Trauer gedauert....

"Witwersyndrome" sind häufig, nach Tod oder Scheidung....wie sie letztlich verursacht wurden, ist egal, jedenfalls sind sie die Folge längerfristiger sexuelle Abstinenz.


Das "Witwersyndrom"

Unter Witwersyndrom versteht man also das sexuelle Versagen von Männern nach längerer gewollter oder ungewollter sexueller Abstinenz. Man kennt diese Art von Defizienz nicht bei Frauen, deshalb handelt es sich auch um ein Männerproblem.

Meist liegt die Ursache für ungewollte sexuelle Enthaltsamkeit in einem Verlust der Partnerin, manchmal durch Tod (daher Witwersyndrom), häufiger auch durch Scheidung oder andere meist unvorhersehbare Umstände. Gewollte sexuelle Enthaltsamkeit ist meist religiös bedingt. Das Muster des Ablaufes ist unabhängig vom wahren Hintergrund immer dasselbe: die Trauer, der Schock nach dem Verlust einer geliebten PartnersIn lässt einen zunächst einmal alles Andere vergessen. Man denkt an Vieles, nur nicht an Sexualität, der Schock sitzt tief.

Witwersyndrome sind häufiger als man glaubt. Ich stelle diese Diagnose sehr häufig. Die Bewältigung der Krise gelingt nicht immer im Alleingang, meist bedarf sie professioneller Hilfe, und die sollte primär nicht in der Verordnung von Potenzpillen bestehen (!).


Die BIOLOGIE des Witwersyndroms

Wie schon gesagt, für die männliche Sexualität gilt das evolutionäre Prinzip des "Wer rastet, der rostet". Männliche Geschlechtsorgane wollen gebraucht und verwendet werden, ansonsten droht Funktionsverlust. Dafür gibt es mehrere Ansatzpunkte:

1. Der Testosteronspiegel bedarf des Spiels der Liebe, er ist umso höher, je mehr Erotik in der Luft ist. Das merkt man an der guten Laune verliebter Männer. Schon ein Flirt, (- und ein Flirt IST Sexualität (!)) führt zum Anstieg des Testosterons im Blut, erst recht ein Orgasmus. Über die positiven Auswirkungen von Testosteron auf die Laune, aber auch auf die körperliche Befindlichkeit von Männern können sie unter dem Kapitel "Der Mann und seine Hormone" nachlesen.

Fest steht, dass "Trauer" für jeden Menschen Stress bedeutet. Stress wird geleitet durch "sein" Hormon Cortisol und dieses wirkt antigonadotrop. Es kommt also in Trauer- oder Stressphasen zu einer akiven Hemmung der Testosteronausschüttung, der Körper benötigt seine Energien für andere Funktionen. Nicht nur, dass in schwierigen Zeiten die Erotik als Stimulus für die Hormonausschüttung fehlt, kommt es noch zu einer aktiven Hemmung der Hypophyse. Gestresste Männer ganz allgemein, Trauernde im Besonderen, haben tatsächlich messbar geringere Testosteronspiegel als das Normkollektiv. Männern fehlt deren wichtigstes Hormon, das Desaster nimmt seinen Lauf.

2. Auch die Schwellkörperfunktion des Penis bedarf einer beständigen Übung. Der Penis ist im schlaffen Zustand generell sauerstoffunterversorgt, die Sauerstoffspannung im Schwellkörper beträgt lediglich 60% der der Halsschlagadern. Ganz anders ist dies bei der Erektion...die dabei entstehende Blutfülle macht den Penis nicht nur hart, sie bringt auch große Mengen von gesundem Sauerstoff an das Gewebe. Männer brauchen also regelmäßige Erektionen um ihren Penis in Schuss zu halten. Dies zu gewährleisten gibt es (in Ermangelung einer Partnerin) 2 Mechanismen: die spontane, meist nächtliche Erektion, die verbunden mit erotischen Träumen auch den Hintergrund der Morgenerektion darstellt,... und die Masturbation.

Spontanerektionen werden mit zunehmenden Alter seltener, umso mehr Bedeutung kommt der Masturbation zu. Alle Männer (mit ganz wenigen Ausnahmen) masturbieren oder haben masturbiert. Masturbation ist nicht nur nicht schädlich, sondern definitiv förderlich für die Gesundheit des Schwellkörpers. Und: alle, die das Gegenteil behaupten, sprechen die Unwahrheit.


Die PSYCHOSOZIOLOGIE des Witwersyndroms

Das Witwersyndrom definiert sich aus der zu Störungen führenden sexuellen Enthaltsamkeit von Männern. Seine Entstehung ist multifaktoriell - über die biologischen Grundlagen haben sie bereits oben gelesen. Weil ein Mensch aber aus Physis und Psyche besteht ist es nicht verwunderlich, dass es auch psychosoziale Aspekte gibt, die in das Witwersyndrom einfliessen.

Man stelle sich vor, ein Mann verliert seine Liebe, steht plötzlich alleine da. Das geht nicht spurlos vorbei, führt zu Trauer und Depression, muss erst einmal bewältigt werden....!

Wie immer: die Zeit heilt die Wunden, sagt man, und so ist es auch hier. Jede gesunde Trauerreaktion hat auch ein Ende und immer wieder geht die Sonne auf (singt schon Udo Jürgens). Mit dem Ende der Depression wächst das Interesse an anderen Menschen, die Neugier, diese Triebfeder des Mannes, lässt ihn wieder beginnen Kontakte zu knüpfen.

Jede Liebesbeziehung zwischen zwei erwachsenen Menschen ist geprägt durch Sexualität und schon beginnt das Problem. Meist ist der letzte sexuelle Kontakt zu einer Frau mehrere Jahre her, und damit kommt Versagensangst ins Spiel. Versagensangst führt zu Vermeidungsverhalten. Genau dies ist der Circulus vitiosus, jener Teufelskreis, der schliesslich einer erfüllten neuen Partnerschaft im Wege steht.

Bevor ein Mann versagt, geht er lieber dem drohenden Desaster aus dem Wege, er flüchtet in die Einsamkeit. Doch Einsamkeit ist keine wahre Option zur Bewältigung der Krise, sie macht krank, da sind wir uns einig wie selten zuvor.

Die Versagensangst nach längerer sexueller Enthaltsamkeit ist in solchen Fällen der Wegbereiter zu einem ungewollten Singleleben. Trotz aller Versuche aus der Not eine Tugend zu machen, glücklich wird mann nicht. Sie wissen ja, geteilte Lebensfreude ist doppelte Lebensfreude.

Der psychosoziale Aspekt des Witwersyndroms lässt sich zusammenfassen als die Folge eines verminderten sexuellen Selbstwertes, der sich aus der langen Abstinenz zwangsläufig ergibt. Er führt zu Versagensangst, diese zu Vermeidungsverhalten. Der auf diese Weise entstande "erklärte" Single sehnt sich im Herzen nach nichts mehr als nach einer neuen Beziehung mit Liebe, Geborgenheit und...Sex!


Und der AUSWEG aus der KRISE?

Was auch immer dazu geführt hat, dass sich ein Mann aus der Sexualität zurück zieht, jede "schlechte" Phase, auch jede Trauerreaktion muss einmal zu Ende gehen. Es wäre abnormal und es wäre auch nicht im Sinne des Betrauerten, sich angesichts des Verlustes einer geliebten Person auf Dauer aus dem Geselldschaftsleben zurück zu ziehen. Und Sexualität ist "Gesellschaftsleben", führt zur Anbahnung von Kontakten und auch dazu, dass Beziehungen eingegangen werden.

Regel Nummer 1: Nichts im Leben geht schnell! Das trifft auch für eine neue Beziehung zu, man muss sich lieben (lernen) und an einander gewöhnen. Beginnen Sie Ihre neue Beziehung wie Sie das in Ihrer Jugend getan hätten, lassen Sie sie ent-wickeln, dieses Wort sagt ja eigentlich schon alles.  "E n t w i c k e l n" heisst so was wie "sich entfalten"...!

Auch Jugendliche kommen nicht gleich "zur Sache" sondern lassen die Bereitschaft zur Intimität wachsen. Denken Sie darüber nach, wie war denn das damals, als Sie noch 17 waren, im Vollbesitz hrer körperlichen Kräfte?

Regel Nummer 2: Bedenken Sie den Grundsatz "Use it or lose it!". Das bedeutet nichts anderes, als dass Sie üben müssen, sonst laufen Sie Gefahr, dass sich dann, wenn es "ernst" wird, "nichts regt". Der Schwellkörper soll betätigt werden und auch der Samen muss verbraucht werden, sonst wird er im wahrsten Sinne ranzig.

Die intakte Schwellkörperfunktion ist - wie die Funktion aller anderen Organe ebenso - gebunden an eine ausreichende Sauerstoffverorgung. Es ist wichtig zu wissen, dass der flaccide (schlaffe) Penis mangeldurchblutet ist, jedenfalls beträgt die Sauerstoffspannung nur 60% des in der Halsschlagader gemessenen Wertes. Um also dem Penisgewebe ausreichend Sauerstoff zur Verfügung zu stellen, bedarf es der Erektion und zwar genau genommen möglichst häufiger Erektionen. Mutter Natur hat hier recht gut vorgesorgt, denn die häufigen nächtlichen Spontanrektionen dienen genau diesem Zweck. Jede Erektion ist der Wegbereiter für die nächste Erektion. Die Bereitschaft zur Spontanerketion nimmt allerdings mit zunehmendem Alter deutlich ab und dann liegt es an Ihnen, in Form zu bleiben. Rennommierte Andrologen empfehlen, täglich einmal eine Erektion herbei zu führen und zwei- bis dreimal in der Woche zu ejakulieren. Und zwar auf Dauer....ein Leben lang!

Ganz ähnlich wie es sich mit der Fähigkeit zur Erektion verhält, ist das mit der Qualität des Spermas. Sperma muss verbraucht werden, damit die "Qualität" stimmt. Hat ein Mann länger als 3 Tage nicht ejakuliert, nimmt die Spermaquqlität ab, die Anzahl der schlecht oder nicht beweglichen Spermien nimmt zu. Man glaubt, dass das mit den Oxiadationsprozessen im Körper zusammenhängt, der nicht verbrauchte Samen wird also im wahrsten Sinne des Wortes "ranzig", er wird oxidativ degeneriert.

Schluss also mit den Appellen zum "sparsamen Umgang" mit der kostbaren Flüssigkeit, das sind alles Märchen, die aus der Zeit der Anike stammen, wo der Samen als anima vitae verehrt wurde, als die Seele des Lebens. Die Erkenntnis, dass Männer mit Sperma Leben zeugen können, führte zu einer kultartigen Verehrung des Samens der Männer, und zu der Ansicht, man müsse mit dem kostbaren Saft sorgsam umgehen. Die römisch-katholische Kirche (und andere Religionen) haben Schwierigkeiten diesen Irrlehren zu entsagen, sie widersetzen sich (einmal mehr) der Wisschenschaft, nähren lieber Gerüchte als sich der Wahrheit zu verpflichten. Das Verbot der Masturbation wird unter anderem mit der "Endlichkeit" des Samens argumentiert....! Jeder kennt das "Märchen vom letzten Schuss", doch das ist wirklich ein Märchen, ein gefährliches ausserdem.

Werte Leser, das Gegenteil ist der Fall. Der Samen muss sich erneuern und darf verbraucht werden. Daher die Empfehlung führender Andrologen, zwei- bs dreimal in der Woche zu ejakulieren. Das stärkt die Standhaftigkeit des Penis, verbessert die Samenqualität und wirkt als Stimulus für die Testosteronsynthese, und das kann für Männer niemals schlecht sein!

Und wenn Sie nun tatsächlich aus der Übung sind, weil Sie ihrer "Verpflichtung" zur sexuellen oder masturbatorischen Beschäftigung nicht nachgekommen sind, dann können Sie selbstverständlich Ihre Sexualität wieder in "Betrieb" nehmen.

Aber das dauert!....und diese Zeit sollten Sie sich nehmen!

Schon die emotionale Stimulation durch die neue Liebe bringt die Testosteronsynthese in Schwung und die körperlichen Kontakte tun das ihre. Lassen Sie sich Zeit, erwarten Sie sich nach einer längeren Pause nicht berauschenden und hemmungslosen Sex, fangen Sie klein an, eben wie damals, als Sie Ihre erste Liebe zärtlich geküsst haben.

Falls es dennoch Probleme gibt, rate ich Ihnen, einen Sexualmediziner zu Rate zu ziehen. Er wird Ihnen helfen!

Fragen? Kommentare? +43 699 1788 70 50

Lucky-luke.png
Lucky Luke, Rantanplan, die Daltons und Jolly Jumper. Wandgemälde in Brüssel
Lucky Luke im Duell mit den Daltons, im Hintergrund Jolly Jumper (Figuren in einem Freizeitpark in Ankara, 2007)

Lucky Luke ist die Titelfigur einer seit 1946 erscheinenden -Serie des. Lucky Luke ist mit mehr als 30 Millionen verkauften Alben in die erfolgreichste Comic-Serie im Alben-Sektor nach.

Bis 1955 schrieb Morris die Geschichten noch selbst. Danach verfasste die Texte. Seit Goscinnys Tod 1977 wechseln die. Vor der Albenveröffentlichung erschien die Serie lange Zeit als Fortsetzungen im Magazin, danach vor allem in. Die erste deutsche Übersetzung erschien Ende 1958. Der letzte Lucky-Luke-Band von Morris erschien 2002, ein Jahr nach dessen Tod. Derzeit wird die Serie vom Zeichner und vom Texter gestaltet.

Inhaltsverzeichnis

Die Comic-Geschichten handeln von den Abenteuern des einsamen Lucky Luke, der im für Recht und Ordnung sorgt. Dabei hat er es unter anderem mit diversen berühmten oder berüchtigten Wildwest-Legenden, Indianerstämmen, der Kavallerie, verfeindeten Clans, schwierigen Siedlern, hitzköpfigen Dampfschiffern und vier dummdreisten Banditen zu tun. Einige Abenteuer finden auch außerhalb von Texas, in anderen US-Staaten, Mexiko oder Kanada statt. Am erster satz zum kennenlernen Ende der meisten seiner Abenteuer reitet Lucky Luke genregemäß auf seinem treuen Pferd Jolly Jumper dem Sonnenuntergang entgegen und singt sein Lied „I’m a poor lonesome cowboy and a long way from home“.

  • Lucky Luke verkörpert den einsamen, rast- und heimatlosen Helden, der Verbrecher jagt, Armen und Benachteiligten hilft und immer auf der Seite des Gesetzes steht. Seine größte Begabung ist es, den Colt „schneller als sein eigener Schatten“ ziehen zu können. Ansonsten ist er eher wortkarg und macht kein Aufhebens um seine Heldentaten. Die stiftet er für wohltätige Zwecke und nach seinen Taten verschwindet er schnell und unauffällig. In werden seine Abenteuer als Junge dargestellt.
Jolly-Jumper-Figur in einem Freizeitpark in Ankara

  • Jolly Jumper ist das Pferd Lucky Lukes und war von Anfang an dessen treuester Begleiter. Jolly besitzt außergewöhnliche Fähigkeiten und rettet seinen Herrn oft aus schwierigen Situationen. Er kann allein einkaufen gehen, sich beschlagen lassen und eigenhändig Wäsche aus dem Waschsalon holen, nimmt am liebsten „keinen Kaffee in den Zucker“, kann Schach spielen, Schlösser aufbrechen, Knoten öffnen, auf Bäume klettern, senkrechte Felswände erklimmen (samt Reiter), auf dem gehen, schneller als sein Schatten laufen und sich selbst satteln. Seit der Geschichte Sur la piste des Dalton (dt.: Den auf der Spur) nimmt der Leser auch an Jolly Jumpers Gedanken teil, da dort auch erstmals ein „sprechender“ Hund auftauchte. Die oft zickigen Kommentare des Schimmels zu den Geschehnissen sind berüchtigt. Wenn Jolly Jumper zwischendurch nicht gebraucht wird, geht er am liebsten.

  • Rantanplan ist der Wachhund des Gefängnisses, in dem Lucky Lukes Erzfeinde,, meist ihre Haftstrafen verbüßen. Seinen Aufgaben als Wachhund sowie als Spürhund von Lucky Luke kommt er nur bedingt nach. Er tut fast grundsätzlich das Falsche, verwechselt meist Freund und Feind, Lob und Tadel sowie die Richtung der Fährten, die er verfolgen soll. Lucky Luke lernt jedoch im Laufe der Zeit, die Schwächen des Hundes richtig zu deuten, womit er letztendlich doch eine Hilfe darstellt. Rantanplan hatte 1960 in der Geschichte Den Daltons auf der Spur seinen ersten Auftritt. Eigenständige Geschichten werden in den und seiner eigenen Serie geschildert.

  • Die an Orgelpfeifen erinnernden Dalton-Brüder Joe, William, erster satz zum kennenlernen Jack und Averell stellen Lukes größte Gegenspieler dar. Sie rauben meist Banken und Postkutschen aus und terrorisieren die Bürger. Es handelt sich um die Vettern der legendären, die Lucky Luke in der Geschichte Hors-la-loi (dt. Die Gesetzlosen) ausgeschaltet hat. Da Morris in der Folgezeit oft gebeten wurde, die Daltons trotz ihres Todes am Ende der Geschichte wieder zu verwenden, schufen er und Goscinny schließlich die noch dümmeren Vettern, die ständig aus dem Gefängnis ausbrechen, jedoch jedes Mal von Lucky Luke wieder eingefangen werden. Gewöhnlich tragen sie auch in Freiheit schwarz-gelb quergestreifte Sträflingskluft. Der kleinste und gemeinste der Daltons, Joe, ist der zu cholerischen Anfällen („Lucky Luke! Lucky Luke! Lucky Luke!“) neigende Anführer der Bande. Während William und Jack („Gaaanz ruhig, Joe!“) eher blass bleiben und oft verwechselt werden, zeichnet sich der lange Averell („Wann gibt’s denn was zu essen?“) durch eine gewisse Gutmütigkeit (Während in einem Band sich das Kopfgeld auf seine drei Brüder immer weiter steigert, ist seines absurd niedrig und sinkt nach und nach so weit, dass er gar nicht mehr gesucht wird) und einen gesegneten Appetit aus. Die Brüder tauchten erstmals in den Bänden Lucky Luke contre Joss Jamon (dt. ) (Kurzauftritt; William damals noch verkürzt zu Bill) und Les cousins Dalton (dt.: ) auf. In einigen Geschichten taucht auch die Mutter der Daltons, Ma Dalton, auf. Sie zieht Averell den anderen Brüdern vor und beschützt ihn. Außerdem legt sie öfter den tobenden Joe übers Knie.
erster satz zum kennenlernen
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Morris, Goscinny und die anderen Textverfasser entwarfen ein Lucky-Luke-Universum mit eigenen Regeln, in welchem die Figuren orts- und zeitunabhängig agieren. Persönlichkeiten des, die einander in Wirklichkeit wahrscheinlich nie kennengelernt haben, treffen in den Geschichten aufeinander und erleben gemeinsam Abenteuer. Selbst wenn man die historischen Hinweise aus Oklahoma Jim beachtet, um damit Lucky Lukes Geburtsjahr zu extrapolieren, muss man zur Kenntnis nehmen, dass er in anderen Alben zu dieser Zeit als Erwachsener bereits höchst aktiv war (So spielt Der singende Draht 1861 und damit zu Beginn des Amerikanischen Bürgerkrieges, die Aussage eines Großvaters in Stacheldraht auf der Prärie hingegen impliziert, dass dieser bereits Jahrzehnte zurückliegt).

Viele Abenteuer greifen also historische Begebenheiten oder Figuren auf, ohne diese allzu dokumentarisch wiederzugeben. Allgemein sind die Geschichten zumeist zwischen den 1860er und 1890er Jahren angesiedelt.

An historische Personen angelehnte Figuren[ | ]

  • – Bob, Grat, Bill und Emmett – ehemalige Marshals, die zu Verbrechern wurden (Die Gesetzlosen, Erwähnung in Die Rückkehr der Brüder Dalton, , Erwähnung in Meine Onkel, die Daltons).
  • , bekannter Verbrecher und mehrfacher Mörder (Steckbrief in Die Gesetzlosen, , Billy the Kid, Die Eskorte, Belle Starr, , Kurzauftritt in Jesse James).
  • , bekannte Wildwest-Heldin (Steckbrief in Die Gesetzlosen, , Die Jagd nach dem Phantom, Die Daltons in der Schlinge, , Erwähnung in Billy The Kid).
  • , sein Bruder und ihr Spießgeselle, bekannte Verbrecher und Mörder (Jesse James, Kurzauftritte (nur Jesse James) in , Steckbrief in Die Gesetzlosen, Billy The Kid und Belle Starr).
  • , Saloonbesitzer und selbsternannter Richter (Der Richter, Bild in Die Daltons in der Schlinge).
  • , bekannte Räuberbraut (Belle Starr).
  • , amerikanischer Geschäftsmann und Gauner (Am Klondike).
  • , selbsternannter Marshal, seine Brüder und sowie die Clanton-Sippe und seine Söhne und (, der hier als dritter Sohn auftretende Frank hat kein historisches Vorbild, obwohl Old Man Clanton vier Söhne hatte, Erwähnung nur von Wyatt Earp in Oklahoma Jim und Ein Mann wie Wyatt Earp).
  • , Earps Freund, Zahnarzt, Spieler, Revolverheld und seine Helferin (O.K. Corral).
  • , alias Buffalo Bill, Büffeljäger und Showmann (, Der Pony Express, , Eine Wildwest-Legende, , Kurzauftritt in die Daltons in der Schlinge).
  • , US-amerikanische Kunstschützin (Kurzauftritt in Eine Wildwest-Legende)
  • , Indianerhäuptling der Hunkpapa Lakota Sioux (Kurzauftritt in Eine Wildwest-Legende)
  • , amerikanischer Geschäftsmann mit Kaiser-Tick (als Smith in Der Kaiser von Amerika).
  • , „Hanging Judge“ (Belle Starr).
  • , Henker (Belle Starr)
  • , 16. Präsident der USA (, Lucky Luke gegen Pinkerton, Erwähnung in , Erwähnung in ).
  • , 17. Präsident der USA (Erwähnung in Der Mann aus Washington).
  • , 18. Präsident der USA (Die Brücke am ol’man river, Erwähnung in Belle Starr, Erwähnung in Der Mann aus Washington und als in Der Kaiser von Amerika).
  • , 19. Präsident der USA (Sarah Bernhardt, Hauptperson in ).
  • , Zeitungsverleger und Politiker ().
  • (Black Bart the Po8), Postkutschenräuber ()
  • , US-amerikanischer Schriftsteller (Die Erbschaft von Rantanplan, Der Mann aus Washington).
  • , US-amerikanischer Schriftsteller (, Am Klondike, kurz in High Noon in Hadley City).
  • , amerikanischer Maler und Bildhauer (Der Kunstmaler).
  • , französische Schauspielerin (Sarah Bernhardt, Erwähnung in Eine Wildwest Legende).
  • , Mormonenführer ().
  • , Gründer des Pony-Express (Der Pony-Express).
  • , erster US-Amerikaner, der erfolgreich nach Erdöl bohrte (Im Schatten der Bohrtürme).
  • , Erfinder des „“ (Der einarmige Bandit).
  • , Leiter des US Army Camel Corps (Die Kamel-Mine).
  • , arabischer Kameltreiber (Die Kamel-Mine).
  • , Präsident zweier kanadischer Eisenbahnlinien (Schikane in Quebec).
  • , Erfinder der Jeans (Schikane in Quebec).
  • , Ingenieur (Die Brücke am ol’man river).
  • , Indianerhäuptling (Der Kunstmaler).
  • , eigentlich Martha Ready, Bordellbesitzerin (als Saloongirl in Am Klondike)
  • tritt nicht direkt auf, wird am Ende des Bands Die Daltons und der Psycho-Doc jedoch erwähnt.
  • , schottischer Detektiv (Lucky Luke gegen Pinkerton, Pinkertondetektive in Jesse James)
  • , Häuptling der ().
  • und, Häuptlinge der, treten nicht auf, werden aber namentlich erwähnt ()
  • und, Afrikaforscher, ()

An historische Begebenheiten angelehnte Geschichten[ | ]

Anspielungen auf Filme und Filmschauspieler[ | ]

In fast jedem Band wird neben den Figuren mit einem realen Hintergrund aus dem Wilden Westen auf Filmschauspieler und Western-Filme angespielt. Oft kann der ganze Plot eines Albums als direkte Parodie auf die berühmtesten Filme des Genres gelesen werden, meist sind die Haupt-Nebenfiguren des Heftes deutlich an amerikanische Stars angelehnt.

  • In tritt als Lukes Gegenspieler auf, angelehnt an seine Rolle im Film Shane (dt., 1953).
  • In hat einen.
  • Dopey aus Auf nach Oklahoma! ist eine Karikatur des Schauspielers.
  • Der Name des im Album Den Daltons auf der Spur erstmals auftretenden Gefängnishunds Rantanplan persifliert den von.
  • Im Band wird durch die Gestalt des Colonel McStraggle persifliert. Die Handlung erinnert auch an den Western.
  • Calamity Janes gestresster Benimmlehrer ist.
  • Das Album orientiert sich lose am Film Stagecoach (dt., 1939). Während im Film wie auch im Album den Part des Berufsspielers einnimmt, haben Kutscher und Barkeeper nichts mit diesem Western-Klassiker zu tun. Letzterer hat wie in seinen Filmen auch im Album nur ein.
  • Für den Band soll sich bei seinem Szenario an der klassischen Western-Komödie Ruggles of Red Gap ( mit, 1935) orientiert haben. Wegen der großen inhaltlichen Unterschiede ist das eher unwahrscheinlich – eigentlich ist nur die Figur des Butlers Jasper annähernd vergleichbar. Die Handlung des Filmes (mit, 1972, auch unter dem Titel Ein Gentleman im Wilden Westen) hat allerdings weitgehende Parallelen zu diesem Band – die Drehbuchautoren haben also entweder erster satz zum kennenlernen dieselben Quellen wie Morris benutzt oder sich direkt an dem mehrere Jahre zuvor erschienenen Lucky-Luke-Band orientiert.
  • In Dalton City hängt im Saloon ein Schild mit der Aufschrift „Schießen Sie nicht auf den Pianisten“. Das ist eine Anspielung auf den französischen Filmklassiker Tirez sur le pianiste (dt. ) von (1960).
  • Der Direktor des Western Circus ist.
  • Der Kopfgeldjäger im gleichnamigen Band ist eine Parodie auf. Die Medizinmann-Masken entsprechen im Aussehen Frankensteins Monster in der von.
  • In Der weiße Kavalier tritt auf und hört auf den ähnlich klingenden Namen Baltimore.
  • In arbeitet für die Gegenseite.
  • Im Band Der einarmige Bandit trägt ein namenloser Kleingangster die Gesichtszüge von und parodiert auch dessen Verhalten aus vielen seiner Filme.
  • Die Handlung des Bandes Die Verlobte von Lucky Luke erinnert an die des Westernfilms Westward The Women (dt. , 1951). In beiden Werken ziehen heiratswillige Frauen zur für die Partnersuche ergiebigeren Westküste und suchen sich ihre zukünftigen Ehemänner vorab anhand von Fotografien aus.
  • In Die Geister-Ranch ist neben und auch das Motel aus zu sehen. Auch wird des Öfteren parodiert.
  • High Noon in Hadley City ist eine Parodie auf den Western-Klassiker High Noon (dt., 1952).
  • Im ersten Lucky-Kid-Album kommt ein Paar vor, das mit einem Klavier aus Neuseeland einwandert (Anspielung auf den Film ). Der Colonel der Kavallerie heißt, einer der Sergeants.
  • Im Band Am Klondike suchen Lucky Luke und sein Freund Waldo in Alaska Unterschlupf in einer kleinen baufälligen Hütte, die an einem Abgrund steht. Die Hütte inklusive Innenausstattung ist die aus dem Film The Gold Rush (dt. , 1925) von und mit. Lucky Luke findet sogar einen alten Schuh in einem Topf, was ihm den ebenfalls auf den Film anspielenden Kommentar entlockt, dass die Vorbesitzer nicht zu Ende gegessen hätten. Später im selben Band hat auch Chaplins Tramp ein Cameo.
  • In Die Daltons in der Schlinge treten und als Kutscher in Nebenrollen auf. Bezeichnenderweise hören die beiden auf ihre echten Vornamen. Zu Beginn der kurzen Reise mahnt Kirk mit den Worten „Beeilung! Ich will den letzten Zug nach Gun-Hill nicht verpassen.“ zur Eile. Dies ist eine Anspielung auf den Film Last Train from Gun Hill (dt. , 1958), einen der wenigen Western mit Kirk Douglas. John seinerseits erklärt aufmunternd: „Keine Sorge, Luke! Ich hab meine Bibel und mein Gewehr!“ Das ist eine Anspielung auf den französischen Verleihtitel Une bible et un fusil des Films Rooster Cogburn (dt. , 1975). Die gepanzerte Kutsche ist eine Anspielung auf den Film The War Wagon (dt. , 1967), in dem die beiden Schauspieler die Hauptrollen spielen. Als Parodie auf das Klischee des wortkargen Westernhelden kann die Aufforderung von John an Lucky Luke verstanden werden, während eines monotonen Ritts etwas zu erzählen. Zum Schluss ihres kurzen Auftritts müssen Kirk und John aufgrund von Indianerüberfällen ihre Kutsche aufgeben. Während des Sprungs vom Kutschbock auf die Pferde ruft John: „Dabei nennt man mich den Quiet Man“. In der mit zwei Oscars ausgezeichneten Komödie The Quiet Man (dt. , 1952) spielt John Wayne entgegen seiner Rollenfestlegung auf Westernhelden einen Boxer auf Brautschau.

Anspielungen auf Comics und Comicschaffende[ | ]

  • In den frühen Lucky Luke-Abenteuern aus den 1940er Jahren karikierte Morris seine Zeichnerkollegen, und.
  • In tritt als Bandenmitglied Wechsel-Pete auf. Außerdem haben die Figuren des US-Zeichners Fred Harman ein Cameo.
  • Im Band Auf nach Oklahoma! ist eine Kuh mit einem „Wählt Culliford“-Plakat versehen. Pierre Culliford ist besser bekannt unter seinem Künstlernamen.
  • In Den Daltons auf der Spur haben von ein Cameo. In Die Daltons bewähren sich sucht Rantanplan das ganze Album über nach dem Namen Lucky Lukes, um schließlich bei Jerry Spring anzukommen.
  • Lukes Gegenspieler Barry Blunt in Im Schatten der Bohrtürme ist eine Karikatur auf den -Zeichner.
  • Im Band Die Daltons auf dem Kriegspfad sagt der Apache auf S. 25 den Satz „Hubahuba! Hopp! Hopp!“ – der Ruf des.
  • Im Band Die Daltons im Blizzard geben sich die Daltons als die Brüder Jones aus. Dabei handelt es sich um eine Hommage an den Comic-Künstler () und dessen Figur J. Wellington Wimpy, zu deren Standardsätzen „My name is Jones … I’m one of the Jones boys“ gehörte.
  • Verleger Josh Belly in Billy the Kid ist eine Karikatur auf den damaligen Lucky-Luke-Verleger.
  • Im Band Jesse James erinnern die beiden -Detektive sowohl vom Erscheinungsbild als auch in puncto Intelligenz an Schulze und Schultze aus.
  • Im Band Western Circus wollen sich die Indianer für die Europa-Tournee des Zirkus mit eindecken – eine klare Anspielung auf den ebenfalls von Goscinny getexteten Comic, wo der indianische Titel-Held das auf seiner Europa-Reise genauso macht.
  • Im Band Der Kaiser von Amerika hört eine Figur auf den Namen.
  • Im Band Die Daltons in der Schlinge gibt es auf Seite 20 ein nächtliches Festmahl, das deutlich an diejenigen bei erinnert (inkl. gefesseltem Barden!). In der deutschen Übersetzung beginnt der zugehörige Bildtext mit „Wie es die Tradition bei allen unbeugsamen Stämmen verlangt …“, ebenfalls eine Anspielung auf Asterix und die unbeugsamen.
  • Im Animationsfilm Tous à l'Ouest von 2007 treten René Goscinny und Morris als Hotelangestellte auf und tragen auch ihre jeweiligen Vornamen. Dabei ist „René“ eindeutig ein Bewunderer Lucky Lukes, während sich „Maurice“ etwas skeptischer zeigt.
Rauchender Lucky Luke. Graffito in, Dorotheenpark
  • Vor seinem Tod hatte Morris verfügt, dass die Serie weitergeführt werden solle. Den Zuschlag bekam der Zeichner. Ende 2003 veröffentlichte er den ersten neuen Band, eine Kurzgeschichte mit dem Titel Der französische Koch. Zusammen mit setzt er das Werk fort.
  • Lucky Luke hat im Laufe seines Lebens das Rauchen eingestellt. Der Autor wurde 1988 mit einem Spezialpreis der ausgezeichnet, weil er Lucky Luke das Rauchen seit 1983 erfolgreich abgewöhnt hatte. Heute hat Lucky Luke meist einen Grashalm statt einer Zigarette im Mund.
  • Ebenso wie das Rauchen hat sich Lucky Luke im Laufe der Zeit das Töten abgewöhnt. Während in den ersten Geschichten gelegentlich Personen gewaltsam zu Tode kamen (einige von ihnen auch durch die Hand Lucky Lukes), fügte sich Morris schließlich der, die ihn zuvor bereits mehrfach gezwungen hatte, Szenen abzuändern, die als für Kinder und Jugendliche zu gewalttätig befunden worden waren. „Auf lange Sicht ist daraus ein Spiel geworden“, so Morris. „Wir suchten nach Lösungen, nach Gags, nach Umkehrungen einer Situation, um zu vermeiden, dass Lucky Luke tötete.“
  • Im April 2012 startete der eine Werbekampagne für kontaktloses Bezahlen und dem Werbeslogan „Schneller zahlen als dein Schatten“ mit der Figur Lucky Luke.

Lucky Luke im Original[ | ]

Die erste Lucky-Luke-Geschichte (Arizona 1880, 20 Seiten) erschien am 14. November 1946 im Spirou Almanach 1947. In und wurde Lucky Luke anschließend bis 1968 im Magazin vorveröffentlicht, von 1968 bis 1973 in, 1974/1975 in seinem eigenen Magazin, 1975/1976 in, danach in verschiedenen Publikationen. Im Anschluss daran wurden die Geschichten in Albenform herausgegeben, von wenigen Ausnahmen abgesehen in chronologischer Reihenfolge. Die ersten 31 Alben (bis einschließlich Tortillas pour les Dalton) kamen durchgängig nummeriert bei heraus, die weiteren Alben (darunter auch die beiden noch bei Dupuis in veröffentlichten Geschichten La diligence und Le pied-tendre) erschienen unnummeriert bei. Ab 1991 fungierte Lucky Productions als Verleger, seit 2000 erscheint der Cowboy bei Lucky Comics.

Veröffentlichungsgeschichte in den deutschsprachigen Ländern[ | ]

Semrau-Verlag (1958–1961)[ | ]

Im Hamburger wurden in der Zeitschrift Geschichten aus den ersten elf Dupuis-Alben erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht. Darunter befanden sich neben kürzeren frühen Abenteuern auch , und . Die letztgenannte Geschichte wurde wegen der Einstellung des Magazins nicht mehr vollständig abgedruckt.

Kauka-Verlag (1965–1973)[ | ]

veröffentlichte ausschließlich Lucky Luke-Material aus, von Jours single minded purpose quotes de single mann mit pferd round-up (1950) bis Le pied-tendre (1968). Der Cowboy erschien hier in Fortsetzungen (in Lupo oder , TIP TOP, Primo und ), ummontiert ins Taschenbuch-Format mit teilweise schlechten zeichnerischen Hinzufügungen (in Fix und Foxi Extra und Fix und Foxi super, das ab Nr. 36 als Taschenbuch herauskam) sowie in abgeschlossenen Geschichten in Heft- (Fix und Foxi super TIP TOP) und erstmals Albenform (Fix und Foxi Album). Die meisten Abenteuer wurden bei Kauka zweimal veröffentlicht, in unterschiedlicher Übersetzung. Jolly Jumper hieß in diesen Veröffentlichungen Rosa, Rantanplan Sheriff. Die Titelbilder wurden in der Regel völlig neu gezeichnet, zumindest aber retuschiert, und die Signatur des Zeichners meistens entfernt. Die unzensierte Version der ersten beiden Seiten des Albums Billy the Kid war auf Deutsch lange Zeit nur in der Kauka-Version zu haben (in Fix und Foxi super TIP TOP #11), ebenso die Urversion von Grabuge à Pancake Valley (in Fix und Foxi Extra #6, dort allerdings ummontiert), bis die Lucky Luke-Gesamtausgabe in beiden Fällen Abhilfe schuf. Häufig werden Kaukas Taschenbuchformatierungen von Lucky Luke heute als Kuriosa bezeichnet, wobei übersehen wird, dass es auch bei und Carlsen Taschenbuchformatierungen gab.

Koralle-Verlag (1973–1978)[ | ]

Ähnlich wie bei Kauka kamen die Abenteuer bei als Fortsetzungsgeschichten in der Zeitschrift , im TB-Format (teilweise erheblich gekürzt) sowie im Album heraus. In der Alben-Reihe Zack Comic Box erschienen als Nummern 3, 5 und 7 die drei Abenteuer Dalton City, Chasseur de primes und . Wegen der hohen Nachfrage wurde eine eigene Alben-Reihe mit Lucky Luke abgespalten und beginnend mit Band 4 nummeriert. In den Bänden 11-14 kam die Bezeichnung Zack Album dazu. In den Alben wurden vorwiegend neue Geschichten veröffentlicht, während in Zack auch viel von Kauka bekanntes Material neu übersetzt wurde. Bei den Alben war man bereits um eine sehr gute Darstellung bemüht. Die Übersetzung hatte noch einen gewissen Schliff, ähnlich wie bei Kauka, hielt sich aber schon mehr an das Original. Die Titelblätter bestanden teilweise aus Alternativentwürfen von Morris oder aus vergrößerten Zeichnungen aus dem betreffenden Album. Die Rückseiten einiger Alben enthielten Kurzbiographien von Morris und (bei Kauka wurde die ausländische Herkunft dieser Comics in den Sechziger Jahren verschleiert).

Ehapa-Verlag (seit 1977)[ | ]

Seit 1977 erscheinen die Alben bei, wo sie bei Bedarf nachgedruckt werden. Anfangs zeichnete noch das Ehapa/Dargaud-Gemeinschaftskonstrukt Delta als „Verlag“ verantwortlich, mit dem Dargaud seine Lizenzserien von anderen Ehapa-Publikationen abgrenzen wollte (ironischerweise veröffentlichte Delta auch Dupuis-Material). Um Missverständnisse im Vertrieb zu vermeiden – die Koralle-Alben waren 1977 noch erhältlich – setzte Ehapa die Nummerierung der Alben bei Nummer 15 fort. Neben den neuen Alben, die unmittelbar nach Verfügbarkeit übersetzt wurden, kamen zwischendurch auch alle alten Alben ab dem 10. von Dupuis heraus, zuzüglich der 14 vormals bei Koralle erschienenen. Die ersten neun Alben kamen zunächst als gebundene Sonderausgaben (Lucky Luke Classics, 1990–1995) und seit 2004 im Rahmen der heraus. Mittlerweile wurden sie teilweise auch in die reguläre Reihe integriert. Die Texte der regulären Alben unterscheiden sich geringfügig von denen aus der Gesamtausgabe oder den Classics.

Etwa 45 Seiten Comic-Material (aus der Zeit 1950 bis 1988) wurden weder in noch in in den regulären Alben veröffentlicht. Auf Französisch sind diese Blätter im Buch L’universe de Morris enthalten, in Deutschland kamen sie in der Gesamtausgabe bei Ehapa zum Abdruck, wo sie chronologisch eingeordnet wurden. Dabei handelt es sich unter anderem um Kurzgeschichten aus Risque-Tout, eine Blattvariante aus, das wieder gefundene Blatt 105, Stil-Vergleiche mit anderen Zeichnern oder sonstige Unikate.

Weitere Verlage[ | ]

Gelegentlich kam es auch zu Publikationen außerhalb der genannten Verlage (, ein eigenes Lucky-Luke-Magazin mit 15 Ausgaben beim, 16/22-Taschenbücher beim oder Fortsetzungen in und ). Zudem war Lucky Luke Bestandteil von Sammelreihen ( oder ).

Übersicht der Alben[ | ]

Die folgende Tabelle gibt nur einen kurzen Vergleich der französischen Chronologie mit den deutschen Alben (Nr. 1 bis 14 aus dem, ab Nr. 15 im ). Für weitere Informationen, auch über evtl. andere Veröffentlichungen, bitte in der ausführlichen Liste nachschauen.

Französische Originalausgabe Autor/en Deutsche Ausgabe
01. La mine d’or de Dick Digger (1946/47, Album 1949) Morris Lucky Luke Classics 1
02. Rodéo (1948) Morris Lucky Luke Classics 2 Rodeo
03. Arizona (1946, 1949) Morris Lucky Luke Classics 3 Arizona 1880
04. Sous le ciel de l’Ouest (1949/50) Morris 85!Lucky Luke Classics 4 Texas und kein Ende = 85. Westwärts
05. Lucky Luke contre Pat Poker (1951/52) Morris 87!Lucky Luke Classics 5 = 87.
06. Hors-la-loi (1951/52) Morris 81!Lucky Luke Classics 6 = 81.
07. L’élixir du docteur Doxey (1952/53) Morris 86!Lucky Luke Classics 7 = 86. Das Elixier von Doc Doxey
08. Lucky Luke et Phil Defer (1954) Morris 83!Lucky Luke Classics 8 = 83.
09. Des Rails sur la Prairie (1955/56) Morris / Goscinny 79!Lucky Luke Classics 9 = 79.
10. Alerte aux Pieds-Bleus (1956) Morris 51. Der falsche Mexikaner
11. Lucky Luke contre Joss Jamon (1956/57) Morris / Goscinny 24.
12. Les Cousins Dalton erster satz zum kennenlernen (1957) Morris / Goscinny 21.
13. Le juge (1957/58) Morris / Goscinny 31.
14. Ruée sur l’Oklahoma (1958) Morris / Goscinny 29. Auf nach Oklahoma
15. L’évasion des Dalton (1958/59) Morris / Goscinny 17.
16. En remontant le Mississippi (1959) Morris / Goscinny 20.
17. Sur la piste des Dalton (1960) Morris / Goscinny 23. Den Daltons auf der Spur
18. À l’ombre des derricks (1960) Morris / Goscinny 32. Im Schatten der Bohrtürme
19. Les rivaux de Painful Gulch (1961) Morris / Goscinny 26.
20. Billy the Kid (1961) Morris / Goscinny 37.
21. Les collines noires (1961/62) Morris / Goscinny 59. Die schwarzen Berge
22. Les Dalton dans le blizzard (1962) Morris / Goscinny 25. Die Daltons im Blizzard
23. Les Dalton courent toujours (1962) Morris / Goscinny 60. Die Daltons auf dem Kriegspfad
24. La Caravane (1962/63) Morris / Goscinny 39. Kalifornien oder Tod
25. La ville fantôme (1963) Morris / Goscinny 64! 09. Lucky Luke und die Geisterstadt = 64. Goldrausch
26. Les Dalton se rachètent (1963/64) Morris / Goscinny 30. Die Daltons bewähren sich
27. Le vingtième de cavalerie (1964) Morris / Goscinny 19.
28. L’escorte (1964/65) Morris / Goscinny 44. Die Eskorte
29. Des barbelés sur la prairie (1965) Morris / Goscinny 34. Stacheldraht auf der Prärie
30. Calamity Jane (1965/66) Morris / Goscinny 22.
31. Tortillas pour les Dalton (1966) Morris / Goscinny 28!06. = 28. Tortillas für die Daltons
32. La diligence (1967) Morris / Goscinny 15.
33. Le pied-tendre (1967/68) Morris / Goscinny 16.
34. Dalton City (1968) Morris / Goscinny 36! 01. Dicke Luft in Dalton City = 36. Dalton City
La bataille du Riz (1968/69) Morris / Goscinny 78. Die Reisschlacht
35. Jesse James (1969) Morris / Goscinny 38!04. Lucky Luke und der Rächer der Enterbten = 38. Jesse James
36. Western Circus (1969/70) Morris / Goscinny 62!12. Western Zirkus = 62. Western Circus
37. Canyon Apache (1970/71) Morris / Goscinny 61!13. = 61. Der Apachen-Canyon
38. Ma Dalton (1971) Morris / Goscinny 47!07. Ma Dalton’s saubere Früchtchen = 47. Ma Dalton
39. Chasseur de primes (1972) Morris / Goscinny 43!02. = 43. Der Kopfgeldjäger
40. Le Grand Duc (1973) Morris / Goscinny 46!03. = 46.
41. L’héritage de Ran-Tan-Plan (1973) Morris / Goscinny 53!05. Lucky Luke und die verrückte Erbschaft = 53. Die Erbschaft von Rantanplan
42. 7 histoires complètes (1974) Morris / Goscinny 66! 11. = 66.
43. Le cavalier blanc (1975) Morris / Goscinny 50! 08. Lucky Luke und der weiße Reiter = 50. Der weiße Kavalier
44. La guérison des Dalton (1975) Morris / Goscinny 54! 10. Die Daltons werden kuriert = 54. Die Daltons und der Psycho-Doc
45. L’empereur Smith (1976) Morris / Goscinny 57! 14. = 57. Der Kaiser von Amerika
46. Le fil qui chante (1977) Morris / Goscinny 18.
47. Le magot des Dalton (1980) Morris / Vicq 27.
48. Le bandit manchot (1981) Morris / De Groot 33. Der einarmige Bandit
49. Sarah Bernhardt (1982) Morris / Léturgie, Fauche 35. Sarah Bernhardt
50. La corde du pendu (1982) Morris / Goscinny, Vicq, De Groot, Domi, Lodewijk 42. Der Galgenstrick u. a.
51. Daisy Town (1983) Morris / Goscinny 40. Daisy Town
52. Fingers (1983) Morris / Van Banda 41.
53. Le Daily Star (1983) Morris / Léturgie, Fauche 45.
54. La fiancée de Lucky Luke (1985) Morris / Vidal 48. Die Verlobte von Lucky Luke
55. La ballade des Dalton et autres histoires (1978/86) Morris / Goscinny, Morris, Greg 49. Die Dalton-Ballade u. a.
56. Le ranch maudit (1986) Morris / Léturgie, Fauche, Guylouis 58. Die Geisterranch
57. Nitroglycérine (1987) Morris / Van Banda 52.
58. L’alibi (1987) Morris / Guylouis 55. Das Alibi u. a.
59. Le Pony Express (1988) Morris / Léturgie, Fauche 56. Der Pony-Express
60. L’amnésie des Dalton (1991) Morris / Léturgie, Fauche 63. Gedächtnisschwund
61. Chasse aux fantômes (1992) Morris / Van Banda 65. Die Jagd nach dem Phantom
62. Les Dalton à la noce (1993) Morris / Léturgie, Fauche 67. High Noon in Hadley City
63. Le pont sur le Mississippi (1994) Morris / Léturgie, Fauche 68. Die Brücke am Ol’man River
* Kid Lucky 1 (1995) Morris & Pearce / Pearce, Léturgie 82! Lucky Kid 1 = 82. Am Fluss der rosa Biber
64. Belle Starr (1995) Morris / Fauche 69. Belle Starr
65. Le Klondike (1996) Morris / Yann, Léturgie 70. Am Klondike
* Kid Lucky 2: Oklahoma Jim (1997) Morris & Pearce / Pearce, Léturgie 73. Oklahoma Jim
66. O.K. Corral (1997) Morris / Adam, Fauche 71.
67. Marcel Dalton (1998) Morris / De Groot 72. Marcel Dalton
68. Le prophète (2000) Morris / Nordmann 74. Der Prophet
69. L’artiste-peintre (2001) Morris / De Groot 75. Der Kunstmaler
70. La légende de l’ouest (2002) Morris / Nordmann 76. Eine Wildwest-Legende
71. La belle province (2004) Achdé / Gerra 77.
72. La corde au cou (Oktober 2006) Achdé / Gerra 80. Die Daltons in der Schlinge
73. L’homme de Washington (Dezember 2008) Achdé / Gerra 84.
74. Lucky Luke contre Pinkerton (2010) Achdé / Pennac, Benacquista 88. Lucky Luke gegen Pinkerton
* Kid Lucky 3: L’apprenti cow-boy (2011) Achdé 89.
75. Cavalier Seul (2012) Achdé / Pennac, Benacquista 90.
* Kid Lucky 4: Lasso périlleux (2013) Achdé 91. Ein starker Wurf
(nie in dieser Zusammensetzung erschienen) Achdé, Morris / Guylouis, Domi, Goscinny, Gerra 92.
76. Les Tontons Dalton (2014) Achdé / Gerra, Pessis 93. Meine Onkel, die Daltons
* Kid Lucky 5: Statue Squaw (2016) Achdé 94. Martha Pfahl
77. La Terre promise (2016) Achdé / Jul 95. Das gelobte Land
* Kid Lucky 6: Suivez la flèche (2017) Achdé 96. Mitten ins Schwarze

Liste der Comic-Geschichten (mit Kommentaren)[ | ]

Die Liste ist grundsätzlich chronologisch orientiert. Die Jahreszahlen beziehen sich auf die erste Publikation in Frankreich (vorwiegend in den Magazinen Spirou oder Pilote). Die deutschen Titel von, und sind angeführt, sofern die Geschichten dort geschlossen und im richtigen Format herausgekommen sind. Deutsche Titel, die sich nicht oder nur wenig vom Originaltitel unterscheiden, sind nicht aufgenommen. In den Bemerkungen – keine Inhaltsangabe (außer bei noch wenig zugänglichem Material) – sind Karikaturen, Vorbilder aus dem Kino, historische Schlussfolgerungen (v. a. solche, die nicht in den Alben zu finden sind), Hinweise auf Zensuren und Fehler in den deutschen Bearbeitungen in einer möglichst knappen Darstellung aufgenommen. Mit den Blatt-Bezeichnungen ist die vom Zeichner angebrachte Nummer (nicht die Seitennummer im Album, welche meist um zwei höher ist) gemeint.

Morris (1946–1955)[ | ]

  • 1946 Arizona 1880 (in Album 3 von Dupuis, 1949; dt.: Arizona 1880 in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Auf Blatt 9 befindet sich eine Karikatur auf. Die ersten beiden Geschichten hat Morris noch sehr einfach gezeichnet, er wollte Lucky Luke von Beginn an als eine Trickfilmfigur darstellen, die Comic-Abenteuer sollten genau das skizzieren. Aus diesem Grund haben Luckys Hände anfangs nur vier Finger. Bei neuen Serien war damals ein längerer Zeitraum – zwei oder drei Jahre – zwischen Erstveröffentlichung als Fortsetzungsgeschichte und Albenveröffentlichung üblich. Auf Deutsch erschien Arizona 1880 erstmals 1983 im österreichischen Magazin Comic Forum (Nr. 21, diese Ausgabe enthält auch einige andere Kurzgeschichten von Morris und eine bis 1983 vollständige Bibliographie der französischen Erstausgaben und fast aller deutschen Veröffentlichungen).
  • 1947 La mine d'or de Dick Digger (in Album 1 bei Dupuis; dt.: in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950)
  • 1947 26 Blatt 26 und das nachstehende Blatt 27 sind im Album 3 von Dupuis enthalten. In der in L’universe de Morris enthaltenen Bibliographie, der wegen der Interviews mit Morris und Texte von ihm am ehesten ein offizieller Charakter zukommt, sind sie unter dem Titel Lucky Luke et son cheval Jolly Jumper angeführt (deutsch ohne Titel in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950).
  • 1947 27
  • 1947/48 Le sosie de Lucky Luke (in Album 1 bei Dupuis; dt.: Der Doppelgänger in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Die Zeichnungen werden detaillierter, zudem finden sich schon viele inhaltliche und stilistische Elemente, die die Serie später ausmachen werden (unter anderem sieht man erstmals einen Totengräber). Karikaturen auf Bevere’s Vater befindet sich auf den letzten beiden Streifen von Blatt 44, von den Comic-Zeichnern und auf Blatt 31 bzw. 37 (die beiden lebten damals mit Morris bei der Familie vom Zeichner ). Lucky Luke tötet seinen Doppelgänger, was in der deutschen Übersetzung abgeschwächt wird („Ich hab ihn doch nur angeschossen!“).
  • 1948 Grand rodéo (in Album 2 bei Dupuis; dt.: Rodeo in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Lucky greift erstmals zur Zigarette.
  • 1948/49 Desperado city (in Album 2 bei Dupuis; dt.: Lucky Luke in Desperado-City in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Der feige Sheriff taucht später in Le retour des frères Dalton wieder auf.
  • 1949 La Ruée vers l’or de Buffalo-Creek (in Album 2 bei Dupuis; dt.: Der Goldrausch von Buffalo Creek in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Vom Blatt 105 ist nur mehr eine SW-Kopie vorhanden. Morris' Zeichnerfreund tritt als Goldsucher auf.
  • 1949 Lucky Luke contre Cigarette Cesar (in Album 3 bei Dupuis; dt.: Lucky Luke gegen Cigarette Pete in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950).
  • 1949/50 Le retour de Joe la Gachette (in Album 4 bei Dupuis; dt.: Die Rückkehr von Revolver-Joe in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950).
  • 1950 Jours de Round Up (in Album 4 bei Dupuis; dt.: Round-up in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950).
  • 1950 Le grand combat (in Album 4 bei Dupuis; dt.: Der große Kampf in Lucky Luke Gesamtausgabe 1946–1950). Das vierte Album (Sous le ciel de l’Ouest, dt.: LL Classics 4 Texas und kein Ende / 85. Westwärts) besteht aus dieser und den zwei vorangegangenen Comic-Abenteuern. In einer franz. TB-Ausgabe erschienen ebenfalls diese drei Geschichten sowie die 1956 gezeichnete Geschichte Lucky Luke et Androcles. Jours de Round-Up und Le grand combat wurden auch von Kauka im TB-Format verlegt.
  • 1951 Nettoyage à Red City (in Album 5 bei Dupuis; dt.: in Lucky Luke Gesamtausgabe 1951–1954). In der ersten Geschichte mit dem Spieler Pat Poker zeigt Luke erstmals beeindruckende Schießkünste. Morris war zu dieser Zeit zeichnerisch von seinem Weggefährten beeinflusst („Spirou im Wilden Westen“). Wenn Morris von Vorbildern aus dem Kino sprach, erwähnte er immer auch den Western Destry Rides Again (1939, dt. ). Wahrscheinlich geht der Film in dieses Abenteuer oder in LL et Pilule (1954) ein.
  • 1951/52 Hors la loi (in Album 6 bei Dupuis; dt. Nr. 81 ). 1889–1892, in dieser Geschichte treten die echten Brüder Dalton Bob, Grat, Bill und Emmett gemeinsam auf. Wie bei den vorhergehenden Alben, kam auch von Hors-la-loi später eine Taschenbuch-Version heraus, in welcher zusätzlich noch die Kurzgeschichte Voleurs de chevaux (1956) enthalten ist. Das TB präsentiert das ursprüngliche, brutalere Ende von Bob Dalton, das seinerzeit für die Albenversion gemildert werden musste. Hors-La-Loi wurde weder von Semrau oder Kauka verlegt, obwohl beide ältere und jüngere Abenteuer von Luke herausgaben, und erschien erst 1979 im österreichischen Magazin Comic Forum erstmals auf Deutsch. In der dt. Gesamtausgabe von 2005 sind beide Schlussversionen in Farbe abgebildet. Bedauerlicherweise wurde in dieser Bearbeitung − wahrscheinlich aus Unwissenheit – Coffeyville an einigen Stellen zu Coffeytown übersetzt. Emmetts Formulierung am Anfang („Bob, tu es le cadet de la famille“) wird in der Übersetzung („Du bist der Jüngste“) eingeschränkt. Innerhalb der Revolverhelden der Bande war Bob der Jüngste und zugleich Anführer, möglicherweise wollte Morris diesen häufig zitierten Umstand betonen. Darüber hinaus fehlen in der dt. Gesamtausgabe von 2005 einige unauffällige Beschriftungen, die im Original vorhanden sind. Die Albumversion von 2007 (Band 81) enthält nur die zensierte Schlussseite.
  • 1952 Tumulte à Tumbleweed (in Album 5 bei Dupuis; dt.: in Lucky Luke Gesamtausgabe 1951–1954). Diese, die zweite, Geschichte mit Pat Poker sowie Nettoyage à Red City kamen als Album mit dem Sammeltitel Lucky Luke contre Pat Poker heraus (dt. 1967 Lucky Luke: Ausgespielt Pat Poker, späterer Titel: Lucky Luke gegen Pat Poker). In Frankreich/Belgien erschienen die Abenteuer dieses Albums mit Grabuge à Pancake Valley (1955) im TB-Format. Pat Poker tritt 1993, kurz nach Veröffentlichung dieser Geschichte als deutschsprachige Sonderausgabe, in Le pont sur le Mississippi neuerlich auf.
  • 1952 Le retour des frères Dalton (in Album 6 bei Dupuis; dt.: Die Rückkehr der Brüder Dalton in Nr. 81 Die Gesetzlosen). In dieser Geschichte treten die historischen Brüder Dalton noch einmal – allerdings nur in der Phantasie eines Prahlers – auf. In Albenform wird die Geschichte gemeinsam mit Hors-La-Loi verlegt. Rolf Kauka veröffentlichte die Geschichte 1969 auf Deutsch im TB-Format (FF-Extra 4). Da Hors-La-Loi weder bei Semrau noch bei Kauka herausgegeben wurde, bezieht sich der deutsche Text in der Kauka-Version auf die dort seit 1965 bereits bekannten Vettern der Daltons.
  • 1952/53 Lucky Luke et le Docteur Doxey (in Album 7 bei Dupuis; dt.: Lucky Luke und Doc Doxey in Lucky Luke Gesamtausgabe 1951–1954).
  • 1953 Chasse à l’homme (in Album 7 bei Dupuis; dt.: Menschenjagd in Lucky Luke Gesamtausgabe 1951–1954). Album 7 L’Elixir du Docteur Doxey (1955) umfasst diese und die vorherige Geschichte.
  • 1954 Lucky Luke et Phil Defer dit le Faucheux (in Album 8 bei Dupuis; dt.: in Lucky Luke Gesamtausgabe 1951–1954, früherer deutscher Titel , Kauka 1967, in 83 Lucky Luke gegen Phil Steel). Phil Defer ist eine Karikatur auf in (1953). Wie sein Kollege Bob Dalton schießt Phil Defer schneller als die Schwerkraft. Phil Defers Steckbrief ist unter anderem auch in Défi à Lucky Luke und Western Circus abgebildet, was selbst innerhalb der Ehapa-Ausgaben zu unterschiedlichen deutschen Namensgebungen für die Figur führte (Spinnenbein, genannt Baller-Ede, Phil Steel, Phil Defer, Freddy Fill, …). Luke schießt mit einem „Siebenschüsser“ seinem Gegner in die Schulter („Voici le seul „Sept-Coups“ dans tout l’ouest. Modèle spècial que m’a légué un vieil oncle, armurier“), die Bezeichnung Colt gibt es nur in den dt. Bearbeitungen. In La belle province (2004) möchte ihm ein Sammler die Waffe abkaufen.
  • 1954 Lucky Luke et Pilule (in Album 8 bei Dupuis; dt.:

Unabhängigkeit

Männer stehen auf unabhängige Frauen, bei denen sie nicht das Gefühl haben, dass die Frauen ohne sie keinen Tag überleben könnten. Es ist viel attraktiver, wenn man bewusst in das Leben einer aktiven Person eingebunden wird und sie sich demnach aktiv dafür entscheidet, einem Mann Zeit zu widmen. Unattraktiv finden Männer hingegen zu wissen, dass Frau immer parat steht, wenn man(n) gerade Lust und Zeit hat…

 

Intelligenz

Natürlich stehen Männer auf Herausforderungen – und auf intelligente Frauen. Es ist eben attraktiv, wenn man sich mit der Partnerin über verschiedene Themenbereiche unterhalten kann, ohne ihr ständig die Welt erklären zu müssen. Auch die Motivation, immer neue Dinge kennenlernen zu wollen, beeindruckt das starke Geschlecht.

 

Respekt

Keine Szene bitte! Männer HASSEN es, wenn sie von ihren Frauen in der Öffentlichkeit angeblafft werde. Eifersuchtsdramen, filmreife Ausraster wegen Meinungsverschiedenheiten etc. empfinden wir vielleicht als Charakter, Männer nehmen jedoch Reißaus und möchten Probleme lieber unter vier Augen ausdiskutieren. Finden wir auch gut!

 

Bedingungslose Liebe

Auch Männer sind am Ende des Tages nicht sicher, ob sie genug sind. Deshalb sind sie umso dankbarer, wenn die Auserwählte sie mit allen Makeln und Fehlern liebt. Oder vielleicht sogar deswegen. Liebe Männer, das können wir nur genauso zurückgeben?

 

Gemeinsame Vorlieben im Bett

Wenn es im Bett nicht passt wird es schwierig. Verweigert sie sich allen neuen Dingen und geht so gar nicht auf ihn ein, wird er unzufrieden und irgendwann unglücklich. Schließlich gehört zu einem erfüllten Liebesleben nun mal auch der Sex dazu. Sehen wir ja eigentlich auch nicht anders, oder Mädels?

 

Man muss Mann sein dürfen

So komisch es klingt, aber Männer wünschen sich ihre seltsamen Hobbies und Angewohnheiten ausleben zu dürfen und müssen sich halt hin und wieder vor ihren Kumpels profilieren, um sich als echter Mann fühlen zu können. Na gut, dann gehen wir halt so lange shoppen…

 

Gepflegtes Äußeres

Jeder Mann steht auf weibliche Reize und ein ansprechendes Äußeres. Dass das für jeden Mann anders aussieht ist klar (und auch gut so). Aber Frauen, die sich gehen lassen, sind für die Herren der Schöpfung ein No-Go. Sie wollen ja schließlich auch ein bisschen mit uns angeben können. Da können wir ja gleich das neue Outfit tragen, dass wir während seiner letzten Männerrunde erstanden haben.

 

Freunde und Familie

Eine Frau, die sich ständig mit der Familie in die Haare kriegt oder die engsten Freunde einfach nur ätzend findet, ist für einen Mann ein schweres Manko. Denn schließlich will er entspannt und gerne Zeit mit den wichtigsten Menschen zusammen verbringen können, ohne sich auf die genervte Freundin und das Theater zuhause einstellen zu müssen.

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3 Comments

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